Was eure Partnerschaft stark macht: gemeinsame Zeit

Elternpaare mit kleinen Kindern bleibt oft wenig Zeit und Kraft für das, was eine Partnerschaft stark macht. Hier ein paar Ideen, die helfen, diese anstrengende Phase der Beziehung zu bewältigen.

In Familien mit kleinen Kindern bleibt für die Liebe und die Pflege der Partnerschaft oft wenig Zeit und Kraft. Natürlich weisst du, was gut für die Partnerschaft ist: eine gute Gesprächskultur, wertschätzende Toleranz, sich gegenseitig unterstützen, entspannte Zeiten miteinander verbringen, auf das «halb volle Glas» (nicht auf das «halb leere Glas») schauen. Das alles und noch viel mehr sind wichtige Pfeiler, um diese anstrengende und konfliktreiche Phase der Partnerschaft zu bewältigen. Das geschieht nicht von allein. Es braucht eure Entscheidung, jeden Tag: Wir als Paar sind uns wichtig, wir brauchen und wir gönnen uns gemeinsamen Zeiten. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen.

Bedeutung von gemeinsamer Zeit in der Partnerschaft

Studien belegen, dass gute gemeinsam verbrachte Zeit die Grundlage für die Stabilität einer Partnerschaft bilden. So kann ein Paar ein Wir-Gefühl entwickeln, sich in der Beziehung emotional begegnen und sich gegenseitig unterstützen. Damit dies gelingt, braucht es auch die Unterstützung des privaten Netzwerks, der Familie, der Freunde und Nachbarinnen, aber auch von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsangeboten für Familien.

Zum Nachdenken

  • Wann und wie erlebst du eine gute Zeit mit deinem Partner, deiner Partnerin?
  • Was ist dir wichtig, was deinem Partner, deiner Partnerin, dass die gemeinsame Zeit als gut und stärkend erlebt wird?

Hier einige Ideen für gemeinsame «Quality-Time»

  • Zusammen einen Ort ganz in der Nähe besuchen, mit dem ihr gute Vibes verbindet: euer Lieblingscafé im Quartier, die Buvette, vor der ihr das erste Bier zusammen getrunken habt, der Rosenpark, in dem sie ihm den Heiratsantrag gemacht hat (die Kinder bleiben für einmal eine Stunde länger in der KiTa)
  • Ein kinderfreies Weekend organisieren (Grosseltern, Paten und Freunde rechtzeitig für die Kinder anfragen!)
  • Eine*n Babysitter*in organisieren und ausgehen – dabei nicht über die Kinder sprechen
  • Den Mittagsschlaf nutzen: Das Baby schläft für einmal im Buggy, und ihr nutzt diese Stunde für einen Spaziergang und den Austausch
  • «Mittagsstunde» einführen: Die Kinder, die keinen Mittagschlaf mehr brauchen, gehen nach dem Mittagessen ins Kinderzimmer zum Spielen. Ihr geniesst in Ruhe eine Tasse Tee oder Kaffee und nehmt euch Zeit fürs Gespräch.
  • Mindestens eine gemeinsame Mahlzeit am Tag einhalten (stärkt das Wir-Gefühl der Familie und damit auch eurer Partnerschaft)
  • Eine gemeinsame Abendroutine verabreden: 15 Minuten Yoga praktizieren, einen Gute-Nacht-Tee trinken (auch wenn es nicht jeden Abend klappt)


Herausgebende Kirchen

Reformierte Kirche Kanton Zürich
Hirschengraben 50
8001 Zürich
www.zhref.ch

Katholische Kirche im Kanton Zürich
Hirschengraben 66
8001 Zürich
www.zhkath.ch

Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn
Altenbergstrasse 66
3000 Bern 22
www.refbejuso.ch

Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern
Zähringerstrasse 25
3012 Bern
www.kathbern.ch

Kooperationspartner

Römisch-Katholische Kirche im Aargau
Feerstrasse 8
5001 Aarau
www.kathaargau.ch

Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden
Loëstrasse 60
7000 Chur
www.gr-ref.ch

Evangelisch-reformierte Kantonalkirche Schaffhausen
Pfrundhausgasse 3
8200 Schaffhausen
www.ref-sh.ch

Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen
Oberer Graben 31
9000 St.Gallen
www.ref-sg.ch

Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern
Abendweg 1, Postfach
6000 Luzern 6
www.lukath.ch

Bistum Basel
Baselstrasse 58, Postfach
4502 Solothurn
www.bistum-basel.ch

Bistum St. Gallen
Klosterhof 6b
9001 St. Gallen
www.bistum-stgallen.ch

Verband Kind und Kirche
Chileweg 1
8415 Berg am Irchel
www.kindundkirche.ch